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Neuraltherapie

Typische Symptome, bei denen die Neuraltherapie eingesetzt werden kann:

 

- nach Operationen

- Narben

- Tattoos

- chronische Schmerzzustände

- Kopfschmerzen

- Gliederschmerzen

- Muskelschmerzen

- Rückenschmerzen

- chronische Müdigkeit

- Konzentrations- und Wahrnehmungsstörungen

- nach Unfällen

 

Die Neuraltherapie ist eine naturheilkundliche Therapieform, die in erster Linie mit dem Vegetativum, dem nicht willentlich zu beeinflussenden Nervensystem unseres Körpers arbeitet. Dieses Vegetativum regelt Funktionen wie z.B. den Atem, den Herzschlag, aber auch die Hormonausschüttungen.

Alle Krankheiten, bei denen das vegetative Nervensystem in Mitleidenschaft gezogen ist, können mit Neuraltherapie in aller Regel gut behandelt werden. Der Therapeut kann mit Hilfe der Neuraltherapie das Vegetativum an der richtigen Stelle sowohl anregen, als auch bei Bedarf beruhigen. 

Wie erkennt man nun eine Beteiligung des Vegetativums?

Die meisten Patienten klagen über eine Mondphasen- oder Wetterabhängigkeit der Symptome. Es kommt auch vor, dass die Beschwerden schlimmer werden, wenn man eine Nacht schlecht geschlafen hat oder unter Stress steht. Die Schulmedizin spricht hier allzu oft und zu schnell von psychosomatischen Beschwerden - was aber in keinster Weise den Tatsachen entspricht. 

Man kann sagen, dass bei allen regelmäßig oder unregelmäßig wechselnden Beschwerden, die länger als 6 Wochen vorhanden sind, das vegetative Nervensystem beteiligt ist. Aus dieser Beteiligung resultieren (meist) chronische Schmerzen und später auch manifeste Schädigungen von Zellen. Die Ursache einer vegetativen Fehlfunktion sind sogenannte Störfelder. Störfelder im Sinne der Neuraltherapie sind Narben (große und kleine, sichtbar und unsichtbar), die die regelrechte Kommunikation von (zunächst völlig gesunden) Körperzellen beeinträchtigen.

Wie kann man Störfelder erkennen? 

Zunächst mal sind alle unbehandelten Narben verdächtig; ganz besonders solche, bei denen eine komplizierte Wundheilung stattgefunden hat oder Operationsnarben, die mehrfach geschnitten worden sind. Oft berichten Patienten, dass nach einer bestimmten Operation (z.B.einer Galle-oder Unterleibsoperation) die Beschwerden aufgetreten sind. Weiterhin sind besonders alle Narben auf der Handfläche, Fußsohle, am Ohr und solche, die ab und zu mal jucken "verdächtig". Narben kann man jedoch nicht nur auf der Haut haben, sondern auch auf den "inneren Oberflächen", den Schleimhäuten. So können z.B. alle schweren Magen-Darm-Infektionen innere Narben hinterlassen; jedes Magengeschwür, jede Bauchspeicheldrüsenentzündung und jede Operation im Bauchbereich hinterlässt ihre Spuren, aber auch jede Lungenentzündung oder jede eitrige Mandelentzündung hinterlässt von außen sichtbare oder unsichtbare Narben. Narben im Sinne der Neuraltherapie können aber auch andere Verletzungen der Haut sein, wie z.B. die heute so beliebten und in Mode gekommenen Tattoos und Piercings. 

Wobei man auch sagen muss, dass nicht jede Narbe, jedes Tattoo Störfeldcharakter annimmt!

Diese Störfeldzeichen haben die Eigenschaft, dass sie im Laufe der Zeit schlimmer werden und oft Teile der ursprünglichen Symptomatik (Durchfälle, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Bauchschmerzen etc) noch mit beinhalten. Die Latenz kann, besonders bei Störfeldern im Mandelbereich, auch einmal Jahrzehnte betragen.

Wie arbeitet der Neuraltherapeut?

Zunächst wird der Neuraltherapeut alle Ihre Narben auf Störeigenschaften testen und dann, wenn nötig, entstören. Dies geschieht entweder direkt an der Narbe oder über sogenannte Reflexzonen, die sich meist am Rücken befinden. Die "Entstörung" geschieht mittels Injektionen. Ist diese Therapie sehr schmerzhaft? Nein; der Neuraltherapeut ist ja dazu da, Schmerzen zu lindern und nicht, welche zu verursachen. Bei der Narbenentstörung unterspritzt der Neuraltherapeut die Narbe mit einer extrem dünnen Kanüle, die man (fast) nicht merkt. Wenn es sich um eine von außen schwer oder gar nicht zugängliche Narbe handelt arbeitet der Neuraltherapeut mit Quaddeln, das sind kleine ganz oberflächliche Spritzen, die allerdings, wenn der betreffende Regelkreis oder das betroffene Organ es sehr "nötig" haben, schon mal zwicken können. Weiterhin gibt es Injektionen, die direkt an das Vegetativum gehen; sie sind in der Regel kaum schmerzhaft. Da der klassische Neuraltherapeut nur geringe Mengen eines Therapeutikums injiziert, kann man auf großlumige, dicke (und damit schmerzhafte) Kanülen weitestgehend verzichten.

 

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Steffen Jurisch, Mobil: 015112828947, Email: info@heilpraktiker-jurisch.de | Buchenweg 9, 86931 Prittriching